Washington Mutual bankrott- Finanzkrise weitet sich aus

Die USA befinden sich aktuell in der größten Bankenpleite in der Geschichte des Landes. Nun wurde nämlich auch noch die zweitgrößte Geschäftsbank des Landes, die durch die Immobilienkrise schwer angeschlagene Washington Mutual, geschlossen. Größte Teile übernimmt dabei die Bank JPMorgan Chase für 1,9 Milliarden Dollar (1,3 Milliarden Euro). Eingeschlossen sind dabei bei der Übernahme die beiden Banken der Washington-Mutual-Gruppe (WaMu), die Washington Mutual Bank und die Washington Mutual FSB.

Kunden der Bank müssen sich angeblich keine Sorgen machen. Der Übergang soll „nahtlos“ sein, sodass die Kunden es im besten Fall gar nicht merken, da die Geschäfte ganz normal weitergehen.

Für JPMorgan Chase ist die Übernahme ein wirkliches Schnäppchen. Gerade einmal 1,9 Milliarden Dollar werden für die gebeutelte Bank verlangt. Mit der Übernahme steigt JPMorgan zur größten Bank der USA gemessen an den Einlagen auf. Mit den 188 Milliarden Dollar der Washington Mutual sind es insgesamt mehr als 900 Milliarden Dollar.

KfW verschenkt Millionenbeträge

Die KfW hat durch eine angeblich „technische Panne“ 300 Millionen Euro an die Bank Lehman Brothers „verschenkt“. Verschenkt deshalb, da Lehman Brothers bekanntlich pleite ist und somit die vereinbarte Gegenzahlung nicht ausführen kann.

Das diese Panne nicht ohne Konsequenz bleiben kann, war klar. So wurde schnell reagiert und die ersten Köpfe sind schon gerollt. Die beiden Vorstände Detlef Leinberger und Peter Fleischer wurden vom Dienst suspendiert. Auch suspendiert wurde zudem der für Risikocontrolling verantwortliche Bereichsleiter bis zur Klärung des Vorfalls mit sofortiger Wirkung.

Zu guter Letzt wurde noch eine Anwaltskanzlei eingeschalten, die nun die Vorgänge prüfen soll.

Commerzbank übernimmt Dresdner Bank für 9,8 Milliarden Euro

Die Commerzbank übernimmt für 9,8 Milliarden Euro die angeschlagene Dresdner Bank. Die Übernahme wurde dabei mit gemischten Gefühlen aufgenommen. Positiv wurde die Übernahme von Politik und Wirtschaft aufgenommen, die damit den Finanzplatz Deutschland gestärkt sehen. Negativ und mit Sorgen sind die Mitarbeiter der Banken gestimmt. Sie müssen nämlich nun um ihren Job fürchten. So sollen insgesamt rund 700 Filialen geschlossen werden und 9000 Mitarbeiter werden wohl ihren Job verlieren.

Einen ausführlichen Artikel rund um die Fusion mit Stimmen der Politiker und noch vielem mehr gibt es auf tagesschau.de