Coronavirus und die Börse

Da haben wir also nun endlich den Börsenabsturz, den Crash-Propheten ja schon seit Jahren herbeirufen. Die Ursache für diesen Crash hatte aber wohl keiner im Sinn. Der Corona-Ausbruch hat sich vom Reich der Mitte über den ganzen Globus verteilt, zu mindestens ist er schon in Europa angekommen und zieht nun die Börsen weltweit in den Abgrund.

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EU-Krise: Frankreich steht nun im Zentrum der Krise


Obwohl Griechenland deutliche Haushaltsfortschritte verzeichnen konnte und in diesem Jahr erstmals keine neuen Defizite aufbauen dürfte, ist die EU-Krise noch lange nicht gebannt. Neuerdings richten sich die besorgten Blicke der EU-Kommission auf Spanien und besonders Frankreich. So hieß es kürzlich auf Focus.de, dass die beiden Europastaaten die für 2013 gesteckten Ziele zum Defizitabbau verfehlen werden. Es wird prognostiziert, dass die Zielmarken von den Spaniern um 2,2 Prozent und von den Franzosen sogar um 6,7 Prozent verfehlt werden. Spanien und Frankreich rücken damit an dritter und sechster Stelle der größten Schuldenmacher in der Euro-Zone. An der Spitze stehen weiterhin die Länder Irland und Griechenland. EU-Krise: Frankreich steht nun im Zentrum der Krise weiterlesen

Neuerungen bei der Lohnsteuerberechnung


Im Jahr 2013 erwartet uns eine Neuerung im Bereich der Lohnsteuerberechnung. Genauer gesagt wird es dann möglich sein, ein elektronisches Verfahren für die Berechnungen durchzuführen. Für den Arbeitgeber sieht die Sache dann so aus, dass er einen Wechsel zu diesem neuen Verfahren bis zum Ende des Jahres 2013 frei wählen oder verschieben kann. Bevor allerdings die Lohnsteuer ermittelt wird, werden die Freibeträge beim Bruttolohn abgezogen. Damit geht auch ein her, dass die LhST und Soli-Zuschläge wie die Kirchensteuer in der Lohnsteuertabelle unter der passenden Lohnstufe und Steuerklasse abgelesen werden können. Wenn allgemein noch nicht bekannt, so beläuft sich die Lohnsteuerberechnung und damit die auch die Höhe insgesamt der Lohnsteuer auf den Familienstand und ebenso auf den monatlichen Bruttolohn. Je nach Familienstand wird man so in verschiedenen Steuerklassen erfasst. So sei an dieser Stelle auch erwähnt, dass aus diesem Grund eine Heirat oft sehr praktikabel in Bezug auf die Steuerklasse erscheint. Ehepartner erhalten somit zum Beispiel die Steuerklasse 4, wenn beide Ehepartner berufstätig sind und einen Arbeitslohn beziehen. Ledige Personen werden hingegen gar in die Steuerklasse 1 eingeteilt. Neuerungen bei der Lohnsteuerberechnung weiterlesen

Wie man bei der Euro-Krise seinen Reibach macht!


In einem wirklich empfehlenswerten Artikel unter dem Titel: Euro-Krise Mit Dummheit Geld machen zeigt der Journalist Harald Schumann auf, wie man mit wenig Wissen und wenig Zeit mit großer Sicherheit viel Geld machen kann. Die Sicherheit gibt ihm die Euro-Staaten, insbesondere die deutsche Politik. Spekulationsobjekt ist natürlich, wie soll es auch anders sein, Griechenland. Rund um die Euro-Krise deckt Schumann auf, wie die Krise bekämpft werden könnte, warum dies nicht geschieht und wie man so lange selbst davon profitieren könnte.

Euro-Zone Ausstiegsszenario : Das Spiel mit dem Feuer!

Gastbeitrag der Sky Finanz AG

Heute wird im Deutschen Bundestag über den Haushaltsplan debattiert und für morgen wird der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Klage gegen die deutsche Beteiligung an dem ersten Griechenland-Hilfspaket entgegen gesehen. Zwar wird vom höchsten deutschen Gericht nicht erwartet, dass die deutschen Kreditgarantien nicht gebilligt werden, allerdings könnten Hinweise und Vorgaben zu den Beteiligungsrechten des Parlamentes, des Bundestages, kommen. Es geht um Mitentscheidungsrechte und juristische Fragen. Derweil hatten sich mehrere Abgeordnete aus der Regierungskoalition gegen die Pläne zur Erweiterung des EFSF in einem „Probelauf“ und damit gegen die Ausweitung des Euro-Rettungsschirms positioniert.

„Über die Ursachen der Finanzkrise, den systemischen Fehler, den Kollaps des Interbankenhandels des Jahres 2008, der bis heute fortwirkt – wenn auch in einer anderen Akzentuierung (Staatsanleihen, Staatsverschuldung, stagnierendes Wachstum) – wird nicht mehr (so gerne) gesprochen, sondern es wird verdrängt“, beschreibt Carsten Eilers, Vorstand SKY FINANZ, die Lage. In Deutschland werden im Wesentlichen zwei Richtungen diskutiert, in die sich die Euro-Zone und die Einheitswährung Euro künftig entwickeln sollte: Euro-Zone Ausstiegsszenario : Das Spiel mit dem Feuer! weiterlesen

Die Märkte, die Spieltheorie und die Lebenspraxis: Prof. Selten


Gastbeitrag der Sky Finanz AG

In der Vielstimmigkeit und anhaltenden Diskussion zum Thema EURO, Stabilität und Zukunftsfähigkeit der Euro-Zone hat nun ein wirklicher Experte das Wort:

Nobelpreisträger Prof. em. Dr. Dr. h.c. mult. Reinhard Selten, Volkswirt und Mathematiker. Im Jahr 1994 erhielt er als bisher einziger Deutscher zusammen mit John Forbes Nash und John Harsanyi den Wirtschaftsnobelpreis für die gemeinsamen Leistungen auf dem Gebiet der Spieltheorie. Prof. Selten ist Mitglied der Econometric Society und der European Economic Association (EEA), deren langjähriger Präsident er war. Er ist ferner Ehrenmitglied der American Economic Association (AEA). Zudem ist er ordentliches Mitglied der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste, außerordentliches Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und auswärtiges Ehrenmitglied der American Academy of Arts and Sciences. Die Märkte, die Spieltheorie und die Lebenspraxis: Prof. Selten weiterlesen

Wenig Gold, viele Risikoprodukte und viele Stimmen

Gastbeitrag der Sky Finanz AG

„Gold erfüllt eine doppelte Funktion“, erklärt Carsten D. Eilers, Vorstandsvorsitzender von SKY FINANZ AG: „Es bewahrt das Vermögen nicht nur vor Entwertung durch die Geldpolitik der Notenbanken, sondern dient auch als Schutz vor unkalkulierbaren Risiken, wie sie sich etwa in der internationalen, weltweiten Schuldenkrise manifestieren. Die Märkte halten nur bestimmte Mengen dieses Edelmetalls zum Verkauf. Die Goldreserven sind begrenzt. Das wenige Gold steht einer aktuell sehr hohen Nachfrage entgegen.“ Wenig Gold, viele Risikoprodukte und viele Stimmen weiterlesen

Eine große EU Rating-Agentur! SKY Finanz für Egan-Jones

Gastbeitrag der Sky Finanz AG

Ein wirklich wichtiger Schritt zur Beruhigung der Märkte ist die Konstituierung einer großen Rating-Agentur in der Europäischen Union, davon sind alle Finanzexperten überzeugt.

Zwar gibt es in Deutschland die Agentur Feri EuroRating Services AG mit Sitz in Bad Homburg. Feri EuroRating Services AG erstellt seit über als 20 Jahren Länderratings, verfügt aber keine Zulassung in den USA. In den Vereinigten Staaten sind derzeit 10 Institute als sogenannte „national anerkannte statistische Rating-Organisationen“ (Nationally Recognized Statistical Rating Organization: kurz NRSRO) zum Stand April 2011 zugelassen. Darunter befinden sich die bekannten 3 großen NRSROs wie Fitch, Inc., Fitch Ratings Ltd., Moody’s Investors Service, Inc., Moody’s Analytics, Inc. und Standard & Poor’s. Eine große EU Rating-Agentur! SKY Finanz für Egan-Jones weiterlesen

Wir werden immer ein AAA-Land bleiben: US-Präsident Obama

Gastbeitrag der Sky Finanz AG

„Wir werden immer ein AAA-Land bleiben“, ist nicht von Entertainerin „Lady Gaga“, sondern ein verzweifeltes, ertrotztes Statement des US-Präsidenten Barack Obama, vermerkt Analyst Sandro Valecchi von SKY FINANZ. „ Ja, S&P habe die Kreditwürdigkeit der USA herabgestuft, doch der Markt glaube weiterhin, dass der Status bei einem AAA liegt.“ In einer Ansprache beschwor er die Stärke der US-Wirtschaft und demonstriert Zuversicht. Die Probleme seien „lösbar“. Wichtig sei, den politischen Stillstand zu beenden und das längst bekannte Schuldenproblem zu lösen.
„Wir haben ein ernstes Probleme in Bezug auf Schulden und Defizit, und vieles davon habe ich geerbt“, erklärte Präsident Obama im Rahmen einer Spendengala für seinen Wahlkampffonds am 08.08.2011. Die Finanzkrise habe die Probleme noch verstärkt. Es sei auch klar, dass Probleme wie die in Spanien, Italien und Griechenland nicht spurlos an den USA vorüberzögen. Bereits vor den Kursstürzen der vergangenen Tage habe gegolten, „dass die wirtschaftliche Erholung in den USA nicht rasch genug vorangekommen ist.“ Dabei habe es in den vergangenen 17 Monaten im Privatsektor einen anhaltenden Zuwachs an Arbeitsplätzen, steigende Unternehmensgewinne und eine Stabilisierung der Kreditmärkte gegeben. Wir werden immer ein AAA-Land bleiben: US-Präsident Obama weiterlesen

Krisenkommunikation vs. Misstrauen: Finanzmärkte 2011

Gastartikel von Sandro Valecchi

„So etwas habe ich in meinem ganzen Berufsleben noch nicht erlebt, eine einmalige Situation!“, erklärt ein erfahrener Aktienhändler am 09.08.2011 resigniert im TV. „Von der größten Krise seit dem Ende des 2. Weltkrieges“, sprach EZB-Präsident Trichet. Bereits am 08.08.2011 hatte das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF) mit einem scharfen, aber in der Sache völlig zutreffenden Kommentar von Elmar Theveßen die Politik zum Handeln gemahnt: „Weshalb es überhaupt so weit kommen musste, liegt an den Verfehlungen der Politik – keine klaren Aussagen und immer die gleichen Beschwichtigungen!“ Krisenkommunikation vs. Misstrauen: Finanzmärkte 2011 weiterlesen