Die Basisrente als Alternative zur Riester-Rente

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21
Mrz

Die Basisrente als Alternative zur Riester-Rente

Da man mit der gesetzlichen Rente nicht mehr im Alter abgesichert ist, hat sich die Riester-Rente in den letzten Jahren immer mehr zu einer beliebten Form der privaten Altersvorsorge entwickelt. Die Förderung erfolgt hierbei über die Zahlung von jährlichen Zulagen, wovon insbesondere Familien mit Kindern profitieren.

Um in den Genuss der Riester-Förderung zu kommen, müssen Vertragsinhaber zum förderberechtigten Personenkreis gehören. Dies sind alle rentenversicherungspflichtigen Selbstständigen und Arbeitnehmer, Empfänger von Kranken- und Arbeitslosengeld sowie geringfügig Beschäftigte. Nicht versicherungspflichtige Selbstständige und Freiberufler hingegen können die Riester-Rente nicht nutzen. Einzig dann, wenn deren Ehepartner zum förderfähigen Personenkreis gehören und selbst einen Riester-Vertrag abschließen, ist die Förderung möglich.
Doch auch für Selbstständige und Freiberufler gibt es eine Form der staatlich subventionierten Altersvorsorge – die Basisrente.

Die Basisrente geht auf Bert Rürup zurück und ist seit 2005 abschließbar. Auch bei der Basisrente erhalten Vertragsinhaber eine staatliche Förderung. Diese wird jedoch nicht in Form von Zulagen, sondern über Steuervorteile gewährt. So können Vertragsinhaber die Beiträge für die Basisrente steuerlich als Sonderausgaben geltend machen, was zu nicht unerheblichen Steuereinsparungen führen kann. Der maximal ansetzbare Betrag liegt bei 20.000 Euro pro Person, so dass Ehepaare bis zu 40.000 Euro geltend machen können. Allerdings wirken derzeit noch nicht 100% der Beiträge steuermindernd. Im Jahr 2009 liegt die Absetzbarkeit der Beiträge bei 68%, wobei dieser Wert jährlich um 2% ansteigt. Auch die spätere Rente muss aktuell noch nicht vollständig versteuert werden, derzeit liegt dieser Wert bei nur 58%.

Die Basisrente ist eine kapitalgedeckte Form der Rentenversicherung, die der gesetzlichen Rentenversicherung stark ähnelt. Auch die Basisrente ist weder vererbbar, beleihbar noch veräußerbar. Auch kann der Vertrag nicht vorzeitig gekündigt werden, einzig die Beitragsfreistellung ist möglich. Dafür bleibt das Kapital im Insolvenzfall und bei Pfändungen erhalten und wird bei einer eventuell notwendigen Beantragung von Hartz IV nicht als Vermögen angerechnet.

Vermögen, welches in die Basisrente eingezahlt wurde, verfällt im Todesfall des Vertragsinhabers. Um die Hinterbliebenen abzusichern, kann die Basisrente auf Wunsch mit einem Todesfallschutz kombiniert werden.

Um sicherzustellen, dass die staatliche Förderung auch wirklich später als Altersvorsorge zur Verfügung steht, darf das angesparte Kapital, ebenso wie bei der Riester-Rente, im Alter nicht in einer Summe verfügt werden. Das bei traditionellen Rentenversicherungen bestehende Kapitalwahlrecht gibt es hier somit nicht. Lediglich 30% des Kapitals können als Einmalbetrag ausgezahlt werden. Auch darf die Auszahlung dieser Rente nicht vor dem 60. Lebensjahr erfolgen.
Je nach Wunsch kann die Basisrente in Form einer klassischen Rentenversicherung oder einer fondsgebundenen Versicherung abgeschlossen werden. Somit können Anleger je nach Risikobereitschaft und Anlageerfahrung ihre Basisrente wählen.

Mehr zu diesem Thema hier im Blog





3 Kommentare zu diesem Beitrag. to “Die Basisrente als Alternative zur Riester-Rente”

  1. Finore sagt:

    Die Riester-Rente ist für die Absicherung der Bürger im Alter schon eine gute Sache. Aber was ist mit den Menschen, die schon im fortgeschrittenen Alter sind und die Riester-Rente nicht mehr effektiv nutzen können???? Für junge Menschen ist diese Form der privaten Altersvorsorge sehr sinnvoll und nützlich, was machen jedoch Menschen, die nur noch 5 – 10 Jahr bis zur Rente haben?? Allein die Beiträge wären doch fast unbezahlbar!

  2. Riester Renten Agentur sagt:

    Die Riester Rente ist nicht nur für Familien mit vielen Kindern sondern auch für Besserverdienende vom Vorteile diese können durch sogenannte Sonderausgabenabzüge einen Steuervorteil erhalten.

  3. Schutz-Online sagt:

    super Thema vorallem eins das man nicht zu oft erwähnen kann.
    Heute muss man darin geld investieren da es ansonsten später im alter nicht so gut aussieht Vorallem für junge Menschen ist diese Form der privaten Altersvorsorge sehr sinnvoll und günstig

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