Ältester deutscher Pfennig wurde versteigert

Für 34.000 Euro wurde der wahrscheinlich älteste deutsche Pfennig versteigert. Sein Alter liegt bei über 1250 Jahren. Der nur 1,18 Gramm schwere, silberne Denar wurde unter dem späteren Frankenkönig Pippin III. (714-768) zwischen 747 und 751 höchstwahrscheinlich in Trier geprägt.

Geschätzt wurde der Pfennig auf 25.000 Euro.

Wie wird man Milliardär?

Heute um 15.00 Uhr erfährt man auf 3sat, wie man zum Milliardär wird. Wenns interessiert kann mal reinschauen, im Mittelpunkt steht wohl die Person Dietmar Hopp, der sich ja nicht unbedingt wie ein klassischer Milliardär verhält.

Bin mal gespannt ob diese Reportage interessant ist.

Charts Music

Johannes Kreidler sorgte erst im August 2008 mit einem Protest gegen die Gema für Aufmerksamkeit. Nun hat er ein ähnlich kreatives Projekt veröffentlicht. Mittels der vor kurzem veröffentlichten Software Songsmith von Microsoft erzeugte er aus den Charts diverser Aktien das Musikstück Charts Music, indem er die Kurswerte als Tonhöhen interpretierte. Um nicht nur tiefe Töne zu erzeugen, nahm er auch die Zahl der toten US-Soldaten im Irak-Krieg in seine kleine Komposition auf. Er schreibt: „Die schönsten Melodien scheibt das Leben selbst! Jeder Mensch ist ein Künstler – also auch die Politiker und Banker: Melodien für Millionen. Und Krisenzeiten sind immer gute Zeiten für die Kunst. “

Warum steigen oder fallen Aktien?

Die Kursbewegung jeder einzelnen Aktie richtet sich nach Angebot und Nachfrage. Sind mehr Käufer als Verkäufer bereit zu einem bestimmten Kurs zu kaufen bzw. zu verkaufen, so steigt der Kurs der Aktie. Dabei ist ganz wichtig festzuhalten, dass an der Börse nur Erwartungen von Anlegern gehandelt werden. Die Kurse werden stark von den Gefühlen der Marktteilnehmer beeinflußt. Diese können positiver oder negativer Art sein.

Zu den positiven Gefühlen gehören beispielsweise Begeisterung, Freude, Fröhlichkeit, Phantasie, Glück, Euphorie. Negative Gefühle sind beispielsweise Eifersucht, Neid, Frustration, Angst, Panik. Da an der Börse Erwartungen gehandelt werden, sind die Zukunftsaussichten und die zukünftig zu erwartenden Gewinne der Aktiengesellschaften wichtige Einflußfaktoren und zeigen die Entwicklung der Realwirtschaft in der Zukunft auf.

Man kann sagen, dass die Entwicklung an den Börsen die konjunkturelle Entwicklung der Wirtschaft des jeweiligen Landes vorweg nimmt. Die Vorlaufzeit beträgt mindestens ein halbes Jahr.

Wie werden Börsenunternehmen klassifiziert?

Klassifizierung der Börsenunternehmen durch:


Blue Chips:
Als Blue Chips werden nur erstklassige Gesellschaften mit der höchsten Bonität bezeichnet. Beispiele hierfür sind die Unternehmen BASF, Bayer, Daimler, Deutsche Bank, Deutsche Telekom, Lufthansa, General Electric, IBM, McDonalds, Coca Cola, Nokia usw.

Standardwerte: Alle DAX-Titel

Nebenwerte: Kleine Aktiengesellschaften mit geringen Umsätzen an der Börse


Mid Caps:
Alle mittelgroße Unternehmen, die im MDAX aufgelistet sind.


Small Caps:
Alle kleineren Aktiengesellschaften, die im SDAX aufgelistet sind.

Wo werden Aktien gehandelt?

Aktien werden an den Börsen gehandelt. Die Börse kommt der Vorstellung eines vollständigen Marktes am nächsten. Sie ist ein organisierter Markt, auf dem Wertpapiere (Effekten) gehandelt werden. Neben der Aufgabe der Volkswirtschaft die nötige Liquidität bereit zu stellen, fungiert sie als Bindeglied zwischen dem Unternehmen und dem Anleger (Primärmarkt) sowie als Handelsplattform für die Aktionäre untereinander (Sekundärmarkt). Es sollen möglichst kostengünstig hohe Umsätze gehandelt werden. In Deutschland werden Aktien an unterschiedlichen Börsenplätzen gehandelt. Die Leitbörse ist dabei die Frankfurter Wertpapierbörse. Im Folgenden soll ein Überblick über die in Deutschland beheimateten Börsen vorgestellt werden. Wo werden Aktien gehandelt? weiterlesen

Commerzbank wird teilverstaatlicht

Durch weitere Finanzspritze vom Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung (SoFFin) im Umfang von 10 Mrd Euro, wird infolgedessen die Commerzbank zu gut einem Viertel verstaatlicht. Insgesamt wurde die Bank somit mit insgesamt 18,2 Mrd Euro unterstützt. Der Bund erhält bei dem Ganzen 25% plus eine Aktie an der Commerzbank.

Selbstmord: Adolf Merckle ist tot

Die Finanzkrise fordert ein neues Opfer: Adolf Merckle. Laut einer Liste von Forbes vom März 2008, war Adolf Merckle mit 9,2 Milliarden Dollar der fünftreichste Deutsche.

In einer persönlichen Erklärung teilte die Familie mit:

Die durch die Finanzkrise verursachte wirtschaftliche Notlage seiner Firmen und die damit verbundenen Unsicherheiten der letzten Wochen sowie die Ohnmacht, nicht mehr handeln zu können, haben den leidenschaftlichen Familienunternehmer gebrochen, und er hat sein Leben beendet.

Laut der Bildzeitung warf sich der Großindustrielle (Ratiopharm, HeidelbergCement) am Montagabend kurz nach 19 Uhr in Schelklingen (Baden-Württemberg) vor einen Zug – er war sofort tot.

Erst vor kurzem laß man von Merckle, der bei Aktien-Spekulationen (unter anderem VW) bis zu eine Milliarde Euro verloren hatte. Somit fordert die Finanzkrise ein weiteres tragisches Opfer.